Holocaust-Gedenktag am 27.01.2022

Uns, den Mitgliedern des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus ist es wichtig, auch in so schwierigen Zeiten wie wir sie gerade erleben, an die menschenverachtenden (Greul)Taten der NS-Zeit immer wieder zu erinnern. 

Wir müssen leider ganz aktuell wieder erleben, dass Gruppierungen versuchen unsere Demokratie zu unterwandern. 

Das hohe Gut der freien Meinungsäußerung, bei eigentlich friedlichen Spaziergängen, nutzen diese Personen um ihre radikalen Ideen publik zu machen und rufen sogar zu Gewalttätigkeiten gegen friedliche Demonstranten und Ordnungskräften auf.

Wir müssen ganz genau hinschauen und Lehren aus der Vergangenheit ziehen, um radikale Ideen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Denn die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit eines Anderen anfängt. Fridolin Endraß musste sein „Einstehen“ für die Freiheit im NS-Regime mit dem Leben bezahlen. Elsa Hammer, eine schon damals selbstbewusste Frau, wurde als einzige Jüdin aus Friedrichshafen 1943 deportiert und musste ihren Glauben ebenfalls mit dem Leben bezahlen. 

Das Gedenken an diese beiden sollte uns helfen, für unsere Demokratie, unsere Freiheit und unsere Toleranz einzustehen und wenn nötig auch „aufzustehen“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.