Einladung der freien Wähler Ailingen zu einer öffentlichen Fraktionssitzung

Werte Bürgerinnen und Bürger von Ailingen, Berg und Unterraderach, – wir möchten Sie gerne einladen zu einer quasi öffentlichen Fraktionssitzung um mit Ihnen gemeinsam Themen zu diskutieren und /oder Ihre Anliegen, bzw. Belange aufzugreifen.

Donnerstag, 19.April um 19.30 Uhr im Nebenzimmer des Restaurants Alpha (ehemals altes Rathaus) in Ailingen.

Wir freuen uns auf einen lebhaften und politisch interessanten Austausch bei dem wir Ihnen gerne auch einen Gast vorstellen möchten.
Also trauen Sie sich zu kommen!

Ihre „freien Wähler“ des Ortschaftrats Ailingen

Nachruf

Wir trauern um einen bewundernswerten Menschen und Förderer unseres Vereins

Herrn Albert Brauchle

Mit unserem Ehrenmitglied Herrn Albert Brauchle verlieren die Freien Wähler Friedrichshafen e.V. eine stark verbundene und geschätzte Persönlichkeit. Mehr als 37 Jahre war er Mitglied unserer Fraktion im Gemeinderat, viele Jahre stellvertretender Fraktionsführer. Herr Albert Brauchle setzte sich 56 Jahre über das normale Maß hinaus zum Wohle unseres Vereins ein.

Wir sind ihm hierfür sehr dankbar und verneigen uns vor seinem Lebenswerk

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie

Vorstandschaft und Mitglieder

Freie Wähler Friedrichshafen e.V.

Wechsel im Gemeinderat: Angelika Drießen folgt auf Hannes Weber

Im Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen gab es am Montag, 26. Juni 2017 einen Wechsel: Neu verpflichtet wurde Angelika Drießen, sie folgt in der Fraktion der Freien Wähler auf Hannes Weber, der sein Mandat aus persönlichen Gründen abgegeben hat.

Wir bedanken uns bei Hannes Weber und wünschen Angelika Drießen viel Erfolg in ihrer neuen Aufgabe im Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen.

So berichten die lokalen Medien darüber.

Südkurier : http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Angelika-Driessen-folgt-Hannes-Weber-in-den-Gemeinderat;art372474,9305215

Schwäbische Zeitung : http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Hannes-Weber-geht-Angelika-Driessen-wird-Nachfolgerin-im-Gemeinderat-_arid,10691287_toid,310.html

Jahreshauptversammlung bei den Freien Wählern FN

Vorstand einstimmig entlastet – Vorfreude auf den runden Geburtstag in 2018

Die Freie Wähler Vereinigung hat bei ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung nicht nur auf ein gutes Jahr zurückgeschaut, sondern darüber hinaus auch viele interessante Einblicke in die tägliche Arbeit der Flughafen Friedrichshafen GmbH bekommen. Außerdem freuen sich Vorsitzende Dr. Dagmar Hoehne und ihre Mitstreiter bereits auf den 70. Geburtstag des Vereins in 2018.

Nachdem Jürgen Beder, der seit 1984 über 30 Jahre am und für den Bodensee Airport gearbeitet hatte, die Freien Wähler mit einem Bus sogar über das Rollfeld kutschiert und ihnen das Tankprozedere oder das Kofferband sowie die Aufgaben der Flughafen-Feuerwehr erklärt hatte, gab Andreas Humer-Hager seinen Gästen aus der Häfler Kommunalpolitik im Konferenzraum ABC anhand einer Präsentation weitere Zahlen, Daten und Fakten an die Hand. So habe das Unternehmen den Passagiereinbruch nach der Insolvenz der Intersky durch die eingesprungene VLM relativ gut auffangen können, obwohl man den eigenen Erwartungen – was die Passagieranzahl angeht – etwas hinterherhinke, führte der Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation aus. Zum Abschluss des 30-minütigen Vortrags gab Humer-Hager den Zuhörern folgenden Ratschlag: „Wenn Sie denn fliegen, dann tun Sie das doch bitte von hier.“ Anschließend betonte Dr. Hoehne, dass die Freien Wähler ein gutes Jahr erlebt hätten, es in den kommenden Monaten noch einiges zu bewerkstelligen gebe und rief die versammelten Mitglieder zur aktiven Mitarbeit im Hinblick auf die im nächsten Jahr stattfindende OB-Wahl in Friedrichshafen auf. Und: In zwei Jahren feiert der Verein seinen 70. Geburtstag. Schatzmeister Jürgen Durski verkündete in seinem Bericht von einem zufriedenstellenden Plus auf dem Konto und wurde von den beiden Kassenprüfern Markus Hörmann und Marc Bühler für seine Arbeit entlastet. Auch der gesamte Vorstand wurde von den Mitgliedern entlastet und somit im Amt bestätigt. Zum Abschluss des Abends standen Fraktionsvorsitzender Eberhard Ortlieb und Stellvertreterin Dr. Dagmar Hoehne den Fragen und Anregungen der Versammlung offen gegenüber und versprachen, die Anliegen und Wünsche zu Verkehr, Bildung und Wirtschaft in die nächsten Ratssitzungen mitzunehmen.

 Die Freien Wähler erkunden den Bodensee Airport
Die Freien Wähler erkunden den Bodensee Airport

Fraktionserklärung – Wohnbau GR 22.05.2017

Sehr geehrter Herr OB Brand, H. Dr. Köhler …

Zunächst Respekt und Anerkennung an das Stadtplanungs- und Liegenschaftsamt was die bisherigen Vorarbeiten und Unterlagen anbelangt. Es ist ein weiterer Meilenstein in der Stadtgeschichte der Nachkriegszeit was das Thema Wohnbau betrifft. Immerhin sollen hier seitens der Stadt die nächsten 4 Jahre gut 12,5 Mio. € in die Schaffung von mehr Wohnraum investiert werden.

Das Projekt „Wohnraumschaffung für FN“ wurde seitens der Gremien wirklich mehrfach diskutiert, ergänzt, spezifiziert und im Rahmen einer zweitägigen Klausur nochmals intensiviert.

Lasen sie mich auf die Unterlagen und Punkte aus Sicht der „Freien Wähler“ chronologisch eingehen:

1. ZDF

Grundsätzlich stimmen wir den vorgelegten Beschlusspunkten 1…5 so zu. Wie aus der Vorlage zu ersehen ist, sollen im Stadtgebiet im Zeitraum 2016-2019 ca. 1500 WE entstehen. Der prognostizierte Nachholbedarf liegt derzeitig bei rd. 800 WE’s.

– Die Gründe sind hinreichend bekannt; die Zahl der Wohnberechtigten ist drastisch gestiegen aufgrund der Anpassung der Bemessungsgrenzen. Die Zahl der Bauplatzinteressenten und vermutlich auch derer die sich schon mal prophylaktisch auf der Liste platzierten ist mittlerweile auf 800 angestiegen was größtenteils der derzeitigen Zinspolitik zu zuschreiben ist, welche wohl auch noch die nächsten Jahre anhält.

– Steigender Bedarf infolge kleinerer Haushalte, junge aber auch ältere Menschen die vermehrt in kleineren Wohnungen und zentrumsnah leben wollen.

– Flüchtlingszahlen, momentan stagnierend, aber die Nachfrage sowie die bessere Integration und Unterbringung im Arbeitsmarkt verpflichtet uns hier weiteren Wohnraum zu schaffen. Derzeit gemäß Vorlage 120 WE. Ob wir wirklich jährlich 100 WE’s (400 WE gesamt) benötigen, stelle ich allerdings in Frage. * (…meine Frage nach Summe und Unterbringung im Arbeitsmarkt)

– Denken wir allerdings im „ISEK-Zeitraum“, die nächsten 15 Jahre so werden wir aufgrund der demografischen Verhältnisse mehr altengerechte Wohnungen oder Einrichtungen benötigen.

– Ohne hier zu pessimistisch zu sein, möchte ich auch zu bedenken geben, dass sich die Arbeitsplätze zumindest in den Großbetrieben aufgrund neuer Produkte und Technologien eventuell ändern – d.h. weniger gewerbliche Mitarbeiter mehr Ingenieure-, oder im schlimmsten Fall, sogar wegfallen was sich mit Sicherheit auf den Wohnungsmarkt auswirkt. Dieses Szenario wurde m.E. bisher noch gar nicht in Betracht gezogen. Ich möchte hier nur den Anstoß geben und nicht in einen zu überschwänglichen Aktionismus zu verfallen um dann in 1..2 Jahrzehnten viele Leerstände oder auch Bausünden zu verzeichnen.

– Zum Pkt. 4 der Vorlage „Stellenmehrung“ – in weiten Teilen nachvollziehbar und begründet. Was Planungs- und Erschließungsleistungen anbelangt, so sollten hier vermehrt externe Firmen oder Institutionen beauftragt werden um kurzfristige Spitzen abzubauen und die Verwaltung zu entlasten, – so wie Großbetriebe dies auch praktizieren. Eine Fremdbeauftragung kann auch zu Synergien führen und die hausinternen Abteilungen können sich ihren originären Kernaufgaben intensiver zuwenden, zumal es derzeit wohl schwierig ist geeignetes Personal auf dem Arbeitsmarkt zu finden.

2. Zukünftige Wohnbaulandentwicklung

Auch hier grundsätzlich Konsens zum Beschlussantrag

– Keine einfache Aufgabe zumal sich wie in der Sitzungsvorlage dargestellt rd. 80% der Potenzialflächen im Privatbesitz befinden.

– Sehr gut wurde in der Vorlage dargestellt und priorisiert wo und in welchem Zeitraum Potenzialflächen für eine Bebauung zur Verfügung stehen können.

– Es ist auch in unserem Sinne zunächst Flächen mit geringem Aufwand anzugehen um eine schnelle Realisierung zu ermöglichen. Wie auch aufgeführt: KOP, Fallenbrunnen- Nordost, Jettenhausen-Süd nach dem Bau des Tunnels B31 oder die Erweiterungsfläche des Friedhofs.

– Grundsätzlich stellt sich uns schon die Frage bei der Neuaufstellung des FNP: wie weit soll sich eine künftige Bebauung in FN noch ausweiten? Was ist mit dem Erhalt von Grünflächen und Zäsuren, was unseren Freizeitwert hier ausmacht? Wie schaffen wir es die erforderlichen Ausgleichsflächen und Öko-Punkte hier in der Region zu bevorraten? Was sind uns die regionalen und heimischen landwirtschaftlichen Produkte künftig noch wert?

3. Grundstücksbeschaffung

auch hier Zustimmung mit ein paar Ergänzungen

– Auch wir halten an der bisherigen Modalität fest, dass Flächen von der Stadt erworben, entwickelt und vertrieben werden. Ein grundsätzlich offenes Bieterverfahren würde Spekulationen und der Preistreiberei Tür und Tor öffnen.

Bieterverfahren kann nur im Einzelfall zur Anwendung kommen, wie bei der Vergabe der Grundstücke in der Diamantstraße.

– Die Stadt verhält sich hier als ein sehr fairer Partner was Flächenerwerb, Flächen für den Selbstbehalt, Eigenbedarf oder evtl. Nachzahlungsverpflichtungen anbelangt. So können die Grundstückseigentümer mit ihren einbehaltenen Flächen immer noch selbst in den Handel oder Privatverkauf treten. Wir empfinden diese Vorgehensweise als sehr transparent und für alle Interessensgruppen nachvollziehbar.

– Was den Punkt Tauschflächen im FNP anbelangt so erfordert dieses hochsensible Thema sehr viel Fingerspitzengefühl da dies erfahrungsgemäß noch über Generationen hinweg nachwirken kann und unsere Grundstückspolitik auch in ferner Zukunft nicht einfacher gestaltet. Hier plädieren wir wirklich nur solche Flächen zu tauschen bei denen die Grundstücksbesitzer auch ihre Bereitschaft signalisieren oder bei denen in gegenseitigem Einverständnis absehbar ist, dass die nächsten rd. 20 Jahre diese Flächen aufgrund einer landwirtschaftlichen Folgenutzung nicht zur Verfügung stehen. Wir sehen es als den falschen Weg an, hier unnötigen Druck auf die Grundstücksbesitzer auszuüben und Gefahr zu laufen, dass die Türen ein für alle Mal zugeschlagen werden.

4. Baulandmodell

Grundsätzlich tragen wir den Beschlussantrag in der vorliegenden Form so mit, könnten uns aber auch noch mit folgende Ergänzung anfreunden:

– Die Quote für den geförderten Mietwohnungsbau könnte auch 30% betragen sofern das Bauvorhaben, Größe und Lage dies rechtfertigen. (Spielraum 20..30%) ??? (… könnten den Antrag der SPD unterstützen)

– Bei der Bindungsdauer plädieren wir für 20 Jahre da uns 15 Jahre zu kurz und 30 Jahre zu lang erscheinen (wie im Antrag der SPD gefordert), besonders bei älteren Menschen wäre ihnen mehr Sicherheit und Perspektive entgegengebracht.

– Bei der Variante 4 könnte auch noch folgende Überlegung angedacht werden:

Die meisten der privaten Bauträger oder Investoren halten selbst keine Mietwohnungen im Bestand oder verwalten diese. Es könnte auch anstelle einer zweckgebundenen Zahlung/Freikaufs oder Grundstücksabtretung eine Wohnung in dem erstellten Objekt an eine städtische Wohnbaugesellschaft zu einem entsprechenden Vorzugspreis verkauft werden, diese Gesellschaft wiederum vermietet diese preisgebunden, was auch dem Antrag der CDU nach Wohnungen im mittleren Segment nachkommen würde.

– Von einem Zweckentfremdungsverbot wie die SPD in ihrem Antrag fordert halten wir grundsätzlich nichts da dies einer Teil-Enteignung gleichkommt und man potenzielle Vermieter eher verärgert oder sie sich neue Tricks ausdenken

– Die anderen 4 Varianten sind aus unserer Sicht soweit mehrfach diskutiert und erscheinen plausibel und auch realisierbar.

5. Aufstellung von vorhabenbezogenen B-Plänen und 8-Punkte-Plan

– Diesen Beschlussantrag tragen wir gemäß den letzten Änderungen und Ergänzungen insofern mit um künftig das Instrument eines vorhabenbezogenen B-Plans anzuwenden.

– Es ist ein gutes Instrument um diverse Vorhaben zügiger umzusetzen wobei die Planungshoheit nach wie vor bei der Stadt bleibt.

– Der 8-Punkte-Plan, eine sinnige Vorgehensweise mit den unter Punkt 2 vorgeschlagenen Modifikationen – einer Anpassung der Wohneinheiten und Geschossfläche zur Entbindung eines konkurrierenden Verfahrens zugunsten von 3 Planungsvarianten.

– Den Vorschlag/Antrag der „Grünen“ nach einer „Bauherrengemeinschaft“ können wir mittragen da dies ohnehin in der Vergangenheit schon einmal von den Freien Wählern angeregt wurde.

6. Finanzielle Förderung durch die Stadt / kommunale Belegungsrechte

– Ein ordentliches Paket mit rd. 2,5 Mio. € /Jahr bis 2021 sofern es die künftigen Haushalte zulassen.

– Eine Veräußerung von städtischen Grundstücken vorrangig an kommunale Wohnbauunternehmen wie SWG, Zeppelin-Wohlfahrt und diese mit entsprechendem Kapital auszustatten ist vollkommen richtig und entspricht unserer Auffassung.

– Aber auch die KBG oder kirchliche Bauträger wie Siedlungswerk, etc. sind wichtig und sollten nicht aus den Augen verloren werden wenn diese unserem Ansinnen gerecht werden. All diese Gesellschaften sind darauf spezialisiert und erstellen eine ordentliche Qualität im Wohnbau.

– Des Weiteren können wir die Punkte 4..9, so dargestellt auch mittragen.

7. Wohnbaugipfel- / forum

– Wie in der Sitzungsvorlage vorgeschlagen und in den vergangenen Diskussionen um weitere Partner ergänzt, – .. keine weiteren Zusatzbemerkungen.

– Auch hier können wir dem Beschlussantrag so folgen.

* Beim Thema Geflüchtete stellt sich die Frage nach der Unterbringung im Arbeitsmarkt. Für die Menschen ist es wichtig, dass sie so schnell wie möglich Arbeit bekommen. Es macht also keinen Sinn wenn der Arbeitsplatz und der Wohnort zu weit auseinanderliegen. Bisher wurde noch nicht geklärt wieviel der Menschen hier in FN und Umgebung überhaupt in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Was ich damit sagen will ist; vermutlich werden einige diese Menschen und deren Familien auch gar nicht hier bleiben. Bei diesem Thema kann es sich auch nur um Prognosen handeln.

Ein Wahlkampf kostet nicht nur Zeit — unterstützen Sie mich.

Sie kennen mich als Ihren Oberbürgermeister: durch Ihren Besuch meiner Wahlveranstaltungen, im Gespräch auf dem Wochenmarkt oder durch Ihre Empfehlung im Freundeskreis oder bei Kolleginnen. Für Ihre Unterstützung und Hilfe danke ich Ihnen sehr!

Gerne dürfen Sie meinen Wahlkampf auch finanziell mit einer Spende unterstützen.

Spendenkonto
Freie Wähler Friedrichshafen e.V.
IBAN DE17 6905 0001 0026 1888 54
SWIFT-BIC SOLADES1KNZ, Sparkasse Bodensee

Verwendungszweck: Wahlen 2017

Machen Sie mit!

Über die Hilfe eines Unterstützerkreises freue ich mich sehr. Danke, dass so viele schon ihre Unterstützung zugesagt haben. Beim Plakate aufstellen, beim Verteilen von Prospekten oder durch eine Unterstützeranzeige auf der Homepage und in der Tageszeitung. Sie wollen mitmachen und dabei sein? Sehr gerne!

Markus Hörmann leitet den Unterstützerkreis. Wie Sie ihn erreichen?
Ganz einfach unter mhoermann@hoermann-fn.de

Weitere Informationen über Andreas Brand zur OB Wahl am 12.März finden sie auf seiner Homepage :

http://www.andreas-brand.org/termine.html

Auftaktveranstaltung zur Wiederwahl von OB Andreas Brand

am 12. März 2017 stellt sich OB Andreas Brand erneut zur Wahl für eine zweite Amtsperiode als Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen – und wir FW unterstützen ihn dabei!

Aus diesem Grund veranstalteten die Freien Wähler FN am Donnerstag 15.Dezember 16 eine Auftaktveranstaltung zur Wiederwahl von OB Andreas Brand.

Hier die Berichte der beiden lokalen Zeitungen. Vielen Dank dafür.

Der Bericht der Schwäbischen Zeitung :

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Unterstuetzerkreis-hilft-Andreas-Brand-_arid,10582880_toid,310.html

Der Bericht des Südkurier FN :

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Oberbuergermeister-von-Friedrichshafen-kann-auf-Freie-Waehler-zaehlen;art372474,9050318

Weitere Informationen zur Unterstützung der Wiederwahl folgen hier in kürze.

Oberbürgermeister Andreas Brand (rechts) resümiert die vergangenen acht Jahre.(Foto:  Ralf Schäfer)
Oberbürgermeister Andreas Brand (rechts) resümiert die vergangenen acht Jahre.(Foto: Ralf Schäfer)

Rede Kindergartenbedarfsplan 2016/17

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Bürgermeister Köster, liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Frau Holzhauer, zunächst geht der Dank der FW an sie für dieses wieder sehr sorgfältig und fachlich fundiert erstellte umfangreiche Werk, das letzte vor ihrem Mutterschutz, für den wir ihnen alles erdenklich Gute wünschen und viel Freude in der neuen Rolle!

Nun aber zum Plan selbst: zunächst mal zu einem sehr schönen und positiven Ergebnis dieses Papiers = junge Menschen haben offenbar wieder den Mut und die Zuversicht sich für Kinder zu entscheiden, was an der Zunahme der Kinderzahlen sichtbar ist! Sicherlich spielen da vielfältige Faktoren eine Rolle, aber ein Faktor ist sicherlich auch, dass sowohl Politik als auch Wirtschaft verstanden haben, dass die Schaffung von Rahmenbedingungen, die zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen einen wesentlichen Faktor darstellen! Insofern sehen wir FW auch die Einrichtung von Betriebskindergärten mit Freude, ebenso wie die Erweiterung der Trägerlandschaft und damit Vielfalt in der Stadt. Wir sehen es aber auch als Herausforderung, sowohl Angebot als auch Qualität des Angebotes auf die sicherlich gestiegenen Ansprüche der jungen Eltern abzustimmen und auch in der Stadt Friedrichshafen weiter an guten Rahmenbedingungen zu arbeiten.

Vielfalt im Angebot, sorgfältige Betrachtung der einzelnen Kindergartenbezirke und damit verbundene Überlegungen bezüglich zukünftiger Entwicklungen, Orientierung an den Bedarfen der Eltern und aufgreifen von Wünschen aus der Elternschaft prägen das vorliegende Papier, welches wir FW als Arbeitsgrundlage für das nächste Kindergartenjahr sehen und welches Jahr für Jahr an neue und evtl. auch überraschende Entwicklungen angepasst werden muss und wird. So eine „überraschende Herausforderung“ war und ist sicherlich die Integration und Begleitung der Flüchtlingsfamilien und ihren Kindern, weswegen der GR auf Antrag der FW entsprechend eine Stelle für diesen Bereich speziell genehmigt hat, auch dazu findet sich im Plan unter Punkt 5.4 der Hinweis auf die Einsatzmöglichkeiten vor Ort. Mit der geplanten Fortbildungsreihe zur interkulturellen Kompetenz und Traumapädagogik wird ein weiterer Baustein zur Bewältigung dieser sicherlich sehr herausfordernden Aufgabe erfolgen. Im Übrigen erlaube ich mir an dieser Stelle zu bemerken, dass auch Flüchtlingskinder zunächst „Kinder“ sind mit denselben Bedarfen wie alle Kinder dieser Welt: nämlich nach Bindung und Sicherheit und Verlässlichkeit und Kontakt mit Gleichaltrigen.

Den FW liegt die Qualität der Versorgung, insbesondere im Kleinkindbereich der unter 3jährigen besonders am Herzen. Eltern und Kinderkrippe legen hier gemeinsam eine Grundlage was Bindung, Impulssteuerung und Bildung angeht, als Basis für spätere Entwicklungen. Die Forschung in diesem Bereich zeigt, dass bei Verschlechterung der strukturellen Rahmenbedingungen, sprich mit zu knappen personellen Ressourcen erhebliche Risiken verbunden sind: die Kinder sind stärker gestresst, sie können sich schlechter konzentrieren und sich weniger aufeinander einlassen. Also bedarf es aus unserer Sicht gerade in diesem Bereich der besonderen Aufmerksamkeit unserer zusätzlichen Bemühungen über das vom KVJS vorgegebene Maß hinaus. Insofern sehen wir im Herangehen an die Höchstgruppenstärke eine Gefahr und erwarten, dass durch Schaffung neuer Plätze wieder in absehbarer Zeit die Regelgruppenstärken erreicht werden können sowohl im U3 als auch Ü3 Bereich. Dazu gehört auch die von der Verwaltung angekündigte Schaffung eines Pools für Krankheiten und andere personelle Engpässe, den wir als FW für unabdingbar halten und so schnell wie möglich, sinnvollerweise trägerübergreifend verwirklicht wissen wollen. Wir denken, dass dies dazu beitragen kann, personelle Krisensituationen zu regeln und dadurch nicht zu weiteren Überbelastungen des verbliebenen Personals beizutragen, sowie zur Verlässlichkeit für die Eltern.

Das Fachpersonal ist für die pädagogische Arbeit da, sollte so weit als möglich von anderen Arbeiten entlastet werden. Dies war das Ansinnen von GR und Verwaltung zur Einsetzung hauswirtschaftlichen Personals zusätzlich. Nun zeigt gerade dieses Beispiel, wie individuell Kindergärten bezüglich ihrer Abläufe aufgestellt sind – das ist auch gut so. Nicht jeder anspruchsberechtigte Kindergarten konnte von dieser Regelung wirklich profitieren – was aber im Gegenzug nicht bedeutet, dass die Entscheidung falsch war! D.h. es gilt sehr eng mit Fachkräften, Trägern und Eltern Belastungen zu beobachten und gezielt darauf zu reagieren. Hierzu hat die von der Projektgruppe angeregte Befragung bereits interessante Ergebnisse geliefert. Dieser Weg sollte weiter in dieser Art beschritten werden im Sinne eines Lernenden Systems, welches sich immer wieder selbst in Frage stellt und sich einem kontinuierlichen Prozess zur Optimierung verschreibt.

Nun zum mehrheitlich im KSA gefassten Beschluss, die Leitungsfreistellung deutlich anzuheben, was Mehrkosten von ca einer halben Million € bedeuten würde. Wir FW waren diesem Punkt im KSA gegenüber kritisch eingestellt, nicht weil wir eine Verbesserung der personellen Versorgung ablehnen, sondern weil wir denken, dass zusätzlicher Personaleinsatz nicht wieder im Gießkannenprinzip über alle Kindergärten gegossen werden soll, sondern da zum Einsatz kommen soll, wo es wirklich notwendig ist. Wir sind der Ansicht, dass es Arbeit am Kind selbst sein sollte, daher großzügige Poollösung, FSJ oder BuFdi wo immer es geht, hauswirtschaftliche Kräfte wo sie eingesetzt werden können um zu entlasten, Herangehen an Höchstgruppenstärke nur im Ausnahmefall, evtl. sogar in Kleinkindgruppen eine Reduktion der Plätze, usw.

Insofern wünschen die FW bevor wir erneut eine halbe Million genehmigen – im Übrigen außerplanmäßig – Gespräche mit Gesamtelternbeirat, Trägergemeinschaft und Projektgruppe, Vorstellung der Wünsche und Bedarfe im KSA, um dann gezielt den Einsatz zusätzlicher Mittel beschließen zu können. Wenn sich dabei zeigt, dass es genau das ist, was gebraucht wird, um die Arbeit am Kind zu verbessern, sind wir weiteren Vorschlägen gegenüber absolut offen, da uns eine Verbesserung der Arbeit am Kind wichtig ist. Aus diesem Grund werden wir uns enthalten bzw. den Antrag ablehnen.

Wir erwarten in diesem Zusammenhang allerdings, dass, im zu schaffenden Pool für Krankheit und Schwangerschaft der Ersatz so rasch wie möglich erfolgt– und damit keine Wartezeit von 3 Monaten besteht– des Weiteren zusätzliche Poolstellen für außergewöhnliche Belastungen definiert werden, z.B. Integration von Flüchtlingskindern oder auch andere Belastungssituationen. Ziel ist hierbei, mehr Flexibilität zu ermöglichen und gezielt dort zu unterstützen, wo konkret Hilfe gebraucht wird. Wir sind uns darüber im Klaren, dass es politisch einfacher wäre, „Gutes“ zu tun durch den Beschluss einer Erhöhung der Leitungsfreistellung, wir sind aber nicht davon überzeugt, dass dies wirklich beim Kind ankommt und zu der Entlastung führt, die wir uns wünschen. Daher schlagen wir diesen sicherlich komplizierteren Weg ein.

Die Stadt FN nimmt ihre Aufgabe der Sorge um die jüngsten Mitbürger ernst, Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat einen hohen Stellenwert, die Integration der jungen Flüchtlinge ist als Aufgabe angekommen. Wie jedes Jahr hoffen wir auf Umsetzung unseres schon lange bestehenden Wunsches nach Neustrukturierung der heilpädagogischen Hilfen, die für die nächste KSA-Sitzung in Aussicht gestellt wird. Die Freiwilligkeitsleistungen sowohl der Stiftung als auch der Stadt verbessern das Grundangebot und bereichern es. Trotzdem ist es ein kontinuierlicher Prozess, der wohl nie zu Ende sein wird. Wir wünschen der Verwaltung dabei weiterhin ein offenes Ohr für die Bedarfe der Beteiligten und bitten als FW, weiterhin und evtl. verstärkt auch übers Jahr aus der Trägerkonferenz und dem Gesamtelternbeirat im KSA informiert zu werden.

Dr. Dagmar Hoehne

Die Zukunft der Stadt gemeinsam gestalten

Stadtentwicklung in Friedrichshafen war das Thema am Dienstag, 5. April 2016 im Graf Zeppelin Haus. Bei dieser Auftaktveranstaltung mit Vortrag, Diskussionsrunde, ersten Ergebnissen der Analyse im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) und der Möglichkeit, den Planern eigene Einschätzungen mit auf den Weg zu geben, sind viele Häfler mit dabei gewesen.

Hier noch die Presseberichte dazu :

Hier zu den Berichten der Schwäbischen Zeitung :

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Der-Haefler-schaetzt-seine-Stadt-_arid,10425221_toid,310.html

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Stadt-muss-verpflichten-%E2%80%93-sie-muss-aber-auch-Heimat-sein-_arid,10425222_toid,310.html

sowie des Südkuriers :

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Die-Zukunft-der-Stadt-gemeinsam-im-Blick;art372474,8637701